Allgemeine Geschäftsbedingungen

>> Grundsätze unserer Maklertätigkeit
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Expose - Angaben, Angebotsbindung
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Vertraulichkeit des Angebotes
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Vorkenntnis
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Mitwirkungs- und Informationspflichten 
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Provisionssätze
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Entstehung unseres Provisionsanspruches 
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Bestehenbleiben des Provisionsanspruches
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Fälligkeit der Provision
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Schadenersatz
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Erfüllungsort, Gerichtsstand, Rechtswahl 
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Schlußbestimmungen (Salvatorische Klausel)



1. Grundsätze unserer Maklertätigkeit 
Die Norenva GmbH beschäftigt sich mit dem Nachweis und/oder der Vermittlung von Immobilien. Allen Makleraufträgen widmen wir uns mit größtmöglicher Sorgfalt im Interesse unserer Auftraggeber und unter Beachtung der Grundsätze eines ordentlichen Kaufmanns. Unsere Tätigkeit basiert auf den §§ 652 ff BGB und 34 c Gewerbeordnung (GewO) sowie der Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV). Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die gegenseitigen Rechte und Pflichten aus dem Maklervertrag. Wir sind berechtigt, auch für den anderen Teil des beabsichtigten Hauptvertrages entgeltlich oder unentgeltlich tätig zu werden.


2. Expose - Angaben, Angebotsbindung 
Die Angaben in unseren Angeboten basieren auf den uns von Dritten, insbesondere dem Objektanbieter, erteilten Informationen. Wir bemühen uns, möglichst vollständige und richtige Angaben zu erhalten. Eine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit können wir jedoch nicht übernehmen. Unsere Nachweise sind freibleibend, ein Zwischenverkauf bleibt vorbehalten.


3. Vertraulichkeit des Angebotes 
Unsere Angebote und Mitteilungen sind nur für den Auftraggeber (den Provisionspflichtigen) bzw. den von uns direkt angesprochenen Empfänger bestimmt und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden. Kommt es aufgrund unbefugter Weitergabe zum Abschluß eines Hauptvertrages, zahlen der Auftraggeber (der Provisionspflichtige) bzw. der Empfänger eine Vertragsstrafe in Höhe der im Expose angegebenen bzw. vereinbarten Provision.


4. Vorkenntnis 
Ist dem Auftraggeber (dem Provisionspflichtigen) die durch uns nachgewiesene Gelegenheit zum Abschluß eines Vertrages bereits bekannt, so hat er dies unverzüglich, spätestens innerhalb von acht Tagen nach Empfang des Nachweises, unter Angabe der Quelle schriftlich mitzuteilen und auf Verlangen zu belegen. Bei Verstoßen gilt Ziff. 5 Abs. 3. Bis zum Beweis etwaiger Vorkenntnis gilt unser Nachweis als ursächlich für den Abschluß des Hauptvertrages.


5. Mitwirkungs- und Informationspflichten 
Bei unmittelbaren Verhandlungen hat der Auftraggeber (der Provisionspflichtige) auf unsere Maklertätigkeit Bezug zu nehmen und uns über den Inhalt der Verhandlungen unverzüglich zu unterrichten. Wir haben Anspruch auf Anwesenheit bei Vertragsabschluß; Zeitpunkt und Ort sind rechtzeitig schriftlich mitzuteilen. Der Auftraggeber (der Provisionspflichtige) wird uns eine Abschrift des abgeschlossenen Hauptvertrages aushändigen. Gibt der Auftraggeber (der Provisionspflichtige) seine Vertragsabsicht auf oder wird er der uns erteilte Auftrag auf sonstige Weise gegenstandslos, ist der Auftraggeber zu unverzüglicher schriftlicher Information an uns verpflichtet. Verstößt der Auftraggeber (der Provisionspflichtige) gegen seine Informationspflichten, erhalten wir Ersatz unserer Aufwendungen für Werbemaßnahmen, Insertionen, Exposes, Reisen, Postgebühren, Fotokopien, etc. in Höhe von 5% der vereinbarten Provision und - soweit der Verstoß zum Verlust eines Provisionsanspruches führt - eine weitere Pauschale für Zeitaufwand und entgangenen Gewinn in Höhe von 20% der vereinbarten Provision. 
Dem Auftraggeber (dem Provisionspflichtigen) bleibt der Nachweis eines geringeren Schadens vorbehalten.


6. Provisionssätze 
Unsere Maklertätigkeiten üben wir auf der Basis von Erfolgsprovisionen aus. Die Provisionssätze richten sich nach den in unseren Exposes gemachten Angaben. Sie verstehen sich zuzüglich der jeweils gültigen Mehrwertsteuer.


7. Entstehung unseres Provisionsanspruches 
Der Provisionsanspruch entsteht, sobald aufgrund unserer Nachweis- und/ oder Vermittlungstätigkeit der beabsichtigte Hauptvertrag zustande kommt. Es genügt, wenn unsere Tätigkeit mitursächlich ist. Der Provisionsanspruch entsteht auch, wenn der Abschluß des Hauptvertrages zu einer späteren Zeit erfolgt oder zu abweichenden Bedingungen, soweit für den Auftraggeber (den Provisionspflichtigen) der gleiche wirtschaftliche Erfolg erreicht wird. Unser Provisionsanspruch entsteht ebenfalls, wenn der angestrebte Erfolg durch einen anderen Vertrag oder etwa durch Zuschlag in der Zwangsversteigerung oder durch Vereinbarung eines Erbbaurechts erreicht wird. Ein Provisionsanspruch entsteht auch, wenn ein Vertrag durch Verhandlungen mit einem von uns nachgewiesenen oder vermittelten Objekteigentümer bzw. Verfügungsberechtigten bzgl. eines anderen Objektes zustande kommt.


7a. Bestehenbleiben des Provisionsanspruches 
Erlischt der Vertrag aufgrund auflösender Bedingungen, bleibt unser Provisionsanspruch bestehen. Wird der Vertrag durch Rücktritt wegen eines vertraglichen Rücktrittsrechtes beseitigt, so bleibt der Provisions-anspruch ebenfalls bestehen.


8. Fälligkeit der Provision 
Die Provision ist am Tage des Abschlusses des Hauptvertrages verdient und abzugslos zur Zahlung fällig. Die Zahlung hat auf das in unserer Rechnung genannte Bankkonto zu erfolgen. Gerät der Auftraggeber (der Provisionspflichtige) in Verzug, ist die Provision gemäß den gesetzlichen Regeln mit 8% über dem Bauzins zu verzinsen. Ist der Auftraggeber Verbraucher, beträgt der Zinssatz 5% über den Basiszins. Weitergehende Zins- oder Schadensansprüche bleiben vorbehalten.


9. Schadenersatz 
Schadenersatzansprüche uns gegenüber sind ausgeschlossen, sofern sie nicht auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten beruhen. Die Verjährungsfrist für die Geltendmachung von Schadensersatz beträgt 3 Jahre und beginnt mit Entstehen des Anspruchs.


10. Erfüllungsort, Gerichtsstand, Rechtswahl 
Erfüllungsport und Gerichtsstand ist für Maklerverträge mit Kaufleuten Berlin. Auf alle vertraglichen Beziehungen mit unserem Auftraggeber findet ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland Anwendung.

  1. Schlußbestimmungen (Salvatorische Klausel) 
    Abweichungen oder Änderungen von diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen bedürfen unserer schriftlichen Bestätigung. Wir schließen Maklerverträge ausschließlich zu unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), selbst wenn anders lautenden AGB nicht widersprochen wird; diese sind unwirksam und werden nur durch unsere ausdrückliche schriftliche Anerkennung Gegenstand des Maklervertrages. Sollten Teile unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein, wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bedingungen und des Maklervertrages nicht berührt. Beide Parteien sind verpflichtet, die unwirksame Klausel oder eine Lücke durch eine Regelung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Sinn der ursprünglichen Bestimmung am nächsten kommt.

    Stand: Juli 2012

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